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Vertrauen und Sicherheit: Das Wurzelchakra beim Hund

Was ist das Wurzelchakra?

Die Chakren sind feinstoffliche Energiezentren des Körpers, die zahlreiche Funktionen auf körperlicher und psychischer Ebene beeinflussen. Sie sind mit der Aura verbunden und sorgen im Idealfall dafür, dass die Energien innerhalb eines Organismus ausgeglichen und im Fluss sind. Die Chakrensysteme von Mensch und Hund ähneln sich in wesentlichen Punkten. Auch Hunde weisen ein komplexes System aus Haupt- und Nebenchakren auf.

Das Wurzelchakra, auch Muladhara genannt, ist eines der Hauptchakren des Hundes. Als erstes der acht Chakren befindet es sich an der Basis der Wirbelsäule und ist mit dem Element Erde verbunden. Sicherheit, Stabilität, Überleben und Erdung sind seine Hauptthemen. Es ist die Quelle der Lebensenergie und beeinflusst die körperliche Gesundheit, die allgemeine Vitalität und das Urvertrauen eines Tieres. Wenn dieses Chakra ausgeglichen ist, fühlt ein Hund sich sicher, geerdet und verbunden mit sich selbst und seiner Umwelt.

Wofür steht das Muladhara beim Hund?

Das Wurzelchakra repräsentiert die elementarsten Grundbedürfnisse eines Lebewesens. Es entwickelt sich bereits im Mutterleib, so dass Erlebnisse aus diesem pränatalen Abschnitt einen ersten Einfluss auf seine spätere Ausprägung haben können. Ein wesentlicher Anteil des Grundvertrauens in seine Umwelt, das ein Hund aufbaut, entwickelt sich im Welpenalter. Neben der Verfügbarkeit von Nahrung benötigt ein junger Hund Zuneigung, Fürsorge und ein sicheres Umfeld. Eine stabile Bindung zu Mutter und Geschwistern bereitet ihn auf den späteren Umgang mit Artgenossen vor. Positive Erfahrungen mit Menschen bauen das Vertrauen in eine berechenbare Umwelt auf, die ihm im Wesentlichen wohlgesonnen ist und fördern das Bedürfnis nach einer engen sozialen Bindung. Geborgenheit, Nähe und das Gefühl zuverlässig versorgt zu werden sind ebenso wichtig wie das Erlernen von Grenzen und die Möglichkeit zum Rückzug.

Bleiben wichtige Grundbedürfnisse eines jungen Hundes unerfüllt, schwächt dies dessen Grundvertrauen und führt zu Blockaden auf Ebene des Wurzelchakras.

Hintergliedmaßen beim Hund: Wichtige Strukturen des Wurzelchakras

Welche Körperstrukturen repräsentieren das Wurzelchakra?

Das Wurzelchakra ist eng mit dem Bereich der hinteren Wirbelsäule, dem Steißbein und dem Kreuzdarmbeingelenk verbunden. Die zentralen Nerven der Cauda Equina, welche am unteren Ende der Wirbelsäule austreten und die gesamten Hintergliedmaßen von der Hüfte bis zur Pfote innervieren, kann man sich wie „Wurzeln“ vorstellen, welche die Verbindung des „Stamms“, also der Wirbelsäule, mit der Erde herstellen.

Die Hinterläufe mit Hüften, Knien, Sprunggelenken und Hinterpfoten sowie das Skelettsystem, die alle zur Stabilität und Mobilität beitragen, werden diesem Chakra ebenso zugeordnet wie die Ausscheidungsorgane des Hundes. Auch Zähne und Krallen sind wichtige Basisstrukturen des Körpers mit engem Bezug zum Muladhara.

Mit dem ersten Chakra eng verbunden sind außerdem die Nebennierendrüsen, welche Hormone wie Adrenalin und Noradrenalin produzieren, die mit den Grundinstinkten des Überlebens und der Stressreaktion verbunden sind.

Probleme in den genannten Bereichen können auf Blockaden auf der Ebene dieses Chakras hinweisen.