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Die Nebenchakren an Ohren und Schwanz des Hundes

Neben den bekannten Hauptchakren verfügt der Hund – wie auch der Mensch – über zahlreiche weitere Nebenchakren. Diese feinen Energiezentren befinden sich unter anderem an den Ohren und am Schwanz und spielen eine wichtige Rolle für Wahrnehmung, Kommunikation und emotionalen Ausdruck.

Die Nebenchakren an den Ohrspitzen stehen energetisch für Aufnahmefähigkeit, Orientierung und feine Empfindungen – nicht nur auf akustischer, sondern auch auf emotionaler Ebene. Sie unterstützen den Hund dabei, seine Umwelt differenziert wahrzunehmen und auf Signale angemessen zu reagieren. Die Chakren an den Spitzen des Außenohrs werden spirituell auch mit Hellhörigkeit, Intuition und feinstofflicher Wahrnehmung in Verbindung gebracht.

Das Nebenchakra an der Schwanzspitze ist eng mit Selbstausdruck und sozialer Kommunikation verbunden. Über die Rute zeigt ein Hund eigene Stimmungen und Bedürfnisse an und erfasst intuitiv Gefahren und Emotionen seines Umfeldes. Energetisch ist der Schwanz ein wichtiger „Verlängerungspunkt“ des Wurzel- und Sakralchakras und trägt zur emotionalen Stabilität und Erdung bei

Kupieren von Ohren und Schwanz – körperliche und energetische Folgen

Das so genannte „Kupieren“ von Ohren oder Schwanz ist aus gutem Grund in Deutschland seit 1987 gesetzlich verboten (Tierschutzgesetz) und in vielen weiteren Ländern ebenfalls untersagt. Es bezeichnet das operative Kürzen von Rute oder Ohrmuschel des Hundes ohne medizinische Notwendigkeit. Ausschlaggebend für den Eingriff sind für gewöhnlich absurde Schönheits- oder Rasseideale des Halters. Bei manchen Rassen wie Dobermännern oder Boxern wurden in der Vergangenheit beispielsweise spitz aufstehende Ohren als idealtypisch angesehen, obwohl den Hunden von Natur aus eine andere Ohrenform angeboren ist. Für den Hund stellt dieses Vorgehen einen massiven Eingriff in seine körperliche und seelische Integrität dar.

Dobermann früher und heute

Körperliche und soziale Auswirkungen

Die Rute des Hundes ist eine Verlängerung der Wirbelsäule. Sie ist wichtig für Gleichgewicht, Statik und Muskelspannung und außerdem zentrales Mittel zum emotionalen Selbstausdruck und zur Kommunikation mit Artgenossen. Das Kürzen der Rute kann zu gesundheitlichen Einschränkungen wie Phantomschmerzen, Sensibilitätsstörungen oder Narbenproblematiken führen. Die künstliche „Verkürzung“ der Wirbelsäule zwingt den Hund außerdem zur körperlichen Kompensation bei der Fortbewegung und kann beispielsweise dazu führen, dass betroffene Hunde eine stärkere Neigung zur Entwicklung von Arthrosen oder Spondylosen im Bereich der hinteren Wirbelsäule entwickeln.

Beim Kupieren der Ohren werden Teile der Ohrmuschel mit dem Skalpell entfernt, meist mit dem Ziel, die natürliche Form des Ohrs so zu verändern, dass der Hund spitze „Stehohren“ erhält.

Selbst wenn die Eingriffe fachgerecht unter Narkose durchgeführt werden, führt die Durchtrennung zahlreicher Blutgefäße und Nervenverbindungen zu Schmerzen, die noch mehrere Wochen nach der Operation anhalten können.

Darüber hinaus können die sozialen Folgen des Kupierens den Umgang mit anderen Hunden langfristig erschweren. Hunde kommunizieren miteinander über Ohrenstellung und Rutenhaltung. Fehlen diese feinen Signale, kann es häufiger zu Missverständnissen, Unsicherheit oder Konflikten kommen.

Energetische Ebene: Verletzung von Selbstausdruck und Selbstwert

Auch auf energetischer Ebene bedeutet das Kupieren eine schwere Verletzung der Integrität des Energiekörpers. Der Hund verliert nicht nur ein Körperteil, sondern erleidet ein energetisches Trauma, das Auswirkungen auf Selbstausdruck und Selbstwert haben kann.

Mögliche energetische Folgen können sein:

  • geschwächter Selbstausdruck
  • verminderter Selbstwert
  • Unsicherheit im sozialen Kontakt
  • kompensatorische Verhaltensweisen (z. B. durch Überreaktionen oder Rückzug)

Besonders problematisch ist, dass dieser Eingriff häufig sehr früh im Leben erfolgt – zu einem Zeitpunkt, an dem das Energiesystem noch im Aufbau ist.

Unterstützung für Hunde aus dem Auslandstierschutz

Viele Menschen übernehmen einen Hund aus „zweiter Hand“, indem sie beispielsweise einen kupierten Hund aus dem Auslandstierschutz retten, ohne Einfluss auf die damalige Entscheidung gehabt zu haben. Sie fragen sich dann, was sie tun können, um ihren Hund besonders zu unterstützen.

Hunde mit dieser Vorgeschichte profitieren insbesondere von:

  • klarer, ruhiger Führung, die Sicherheit vermittelt
  • einer vorhersehbaren Umgebung und festen Routinen
  • positiver Bestärkung statt Druck
  • Zeit, Geduld und Verständnis für mögliche Unsicherheiten im Sozialkontakt

Bei Auffälligkeiten im Sozialverhalten kann ein Hundetrainer helfen, an Schwächen gezielt zu arbeiten.

Gesundheitliche Folgen des Kupierens wie Entzündungen, Narbenproblematiken oder Arthrosen der Wirbelsäule sollten immer tierärztlich oder mit unterstützender Physiotherapie behandelt werden.

Auf energetischer Ebene kann es sehr hilfreich sein, den Hund bewusst in seinem Selbstwert und Selbstausdruck zu stärken. Energiearbeit bietet hier einen sanften Ansatz, um alte Verletzungen zu integrieren, Narben energetisch zu entstören und andere Chakren gezielt zu unterstützen. Viele Hunde zeigen danach mehr innere Ruhe, Klarheit und ein stabileres Auftreten im Kontakt mit Artgenossen.

Dobermann spielt im Wasser

Die gute Nachricht: Energetische Kompensation ist möglich

Trotz der Schwere des Eingriffs sind Hunde bemerkenswert anpassungsfähig. Der energetische Verlust kann teilweise kompensiert werden, insbesondere wenn der Hund mit Menschen und Artgenossen sicher sozialisiert wird und sich andere Chakren, insbesondere Wurzel-, Solarplexus- und Halschakra gesund entwickeln können.

Ein Hund mit einer stabilen Bindung zu seinem Menschen, der konsequente Bestärkung, klare Führung und emotionale Sicherheit erfährt, wird sich trotzdem zu einem fröhlichen und gut sozialisierten Gefährten entwickeln können.

Viele kupierte Hunde entwickeln nicht nur körperlich alternative Ausdrucksformen, sondern entwickeln auch auf energetischer und emotionaler Basis besondere Stärke und Resilienz. Ein gut entwickeltes Wurzel- oder Halschakra kann die Aufgabe der verletzten Nebenchakren ganz oder in Teilen übernehmen.

Wie Energiearbeit unterstützen kann

Gezielte Energiearbeit kann kupierte Hunde wirkungsvoll unterstützen, unter anderem durch:

  • Narbenentstörung auf energetischer Ebene
  • Ausgleich von gestörten Energieflüssen
  • Stärkung kompensierender Chakren
  • Förderung von Selbstvertrauen, innerer Sicherheit und Ausdruckskraft

Ziel ist nicht, den Verlust „rückgängig zu machen“, sondern dem Hund zu helfen, sein Energiesystem wieder in ein stabiles Gleichgewicht zu bringen – angepasst an seine individuelle Geschichte.

Fazit

Ohren und Schwanz sind weit mehr als äußere Körperteile. Sie sind wichtige Träger von Kommunikation, Ausdruck und Energie. Das Kupieren stellt eine tiefgreifende Verletzung dar – körperlich wie energetisch. Gleichzeitig zeigen Hunde eine enorme Resilienz. Mit liebevoller Begleitung, guter Sozialisation und unterstützender Energiearbeit können sie trotz dieses Eingriffs innere Stärke, Sicherheit und Ausdruckskraft entwickeln.

Fotos: Canva Pro

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